Pastoraler Raum Hamburg Süd

Der gemeinsame Raum für katholische Christen in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

AKTUELL:

Katholische Schule Harburg bleibt nur noch als Grundschule erhalten

Erzbischof Stefan Heße hat sich am 7. September 2019 in Abstimmung mit dem Wirtschaftsrat des Erzbistums Hamburg für den Erhalt der beiden katholischen Schulstandorte in Harburg und Barmbek entschieden. An beiden Standorten bedarf es nun der Anhörung der schulischen Gremien. „Ich freue mich sehr, dass es möglich wird, gemeinsam mit etlichen Großspendern und vielen Hamburgerinnen und Hamburgern die beiden mit einem Moratorium versehenen Standorte zu retten. Dafür danke ich allen, die sich mit ihren Spenden und ihrem großen Engagement für den Erhalt zweier weiterer Schulen im katholischen Schulsystem Hamburgs eingesetzt haben", erklärte Heße. Auch wenn es nicht gelungen sei, den Stadtteilschulbereich der Katholischen Schule Harburg abzusichern, sei allein der Erhalt beider Standorte angesichts der dramatischen Finanzlage des Erzbistums ein großer Erfolg.

Nach derzeitigem Stand soll die Katholische Sophienschule in Barmbek komplett als Grundschule neu gebaut werden – mit Turnhalle, Mensa und angeschlossener Kindertagesstätte. Die Grundschule der Katholischen Schule Harburg soll in die Gebäude des auslaufenden Niels-Stensen-Gymnasiums umziehen, die grundschulgerecht umgebaut und ebenfalls durch eine Turnhalle sowie Mensa und Gemeinschaftsflächen erweitert werden sollen.

Für den Erhalt des Stadtteilschulzweiges in Harburg reicht nach den Worten des Erzbischofs das Geld nicht, das durch Großspender und durch die öffentliche Spendenkampagne eingesammelt werden konnte. So wurden in den vergangenen Monaten durch das Erzbistum und durch das Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler insgesamt mehr als sieben Millionen Euro eingeworben.

Für die Sophienschule beläuft sich die Spendensumme auf 4,2 Millionen Euro. Substantiell hat sich hier die Familie Franke mit einer Millionenspende engagiert. Die öffentliche Kampagne erbrachte 166.000 Euro. Mit dem Neubau soll 2021 begonnen werden. Für Harburg kamen 2,9 Millionen Euro zusammen. Die öffentliche Spendenkampagne erbrachte hier 129.000 Euro.

„Ich bin dankbar, dass der Wirtschaftsrat meinem Vorschlag zum Erhalt der beiden Standorte gefolgt ist. Zeigt dies doch, welch zentrale Bedeutung ein nachhaltig finanziertes und gut aufgestelltes katholisches Schulsystem für das gesamte Erzbistum hat", unterstrich Heße. Von den ursprünglich 21 Schulen werden jetzt insgesamt 15 Schulstandorte weiterentwickelt. Dazu werden nach den Worten des Erzbischofs in den kommenden Jahren zusätzlich zum Neubau der beiden Grundschulen in Barmbek und Harburg mehr als 100 Millionen Euro in die Erweiterung, den Ausbau und die Sanierung der übrigen 13 Schulen investiert. „Wir haben zugesagt, das katholische Schulsystem in Hamburg nachhaltig zu gestalten und zukunftssicher aufzustellen. Und so ist es gekommen, und nun wird es zügig weitergehen. An mehreren Schulen arbeiten bereits Standortteams, um die Erweiterungsmöglichkeiten und Sanierungsanforderungen konkret zu planen und anzugehen. Mein großer Dank gilt allen, die uns bei dieser schwierigen und oftmals schmerzhaften Konsolidierung unterstützt haben", so Heße.

 

(Quelle: Erzbistum Hamburg)

 


Ziele für die Entwicklung des PaRaums beschlossen

Auf seiner Sitzung vom 10.9.2019 hat der Gemeinsame Ausschuss folgende Ziele für die Entwicklung des Pastoralen Raumes im Hamburger Süden beschlossen:

 

GENERATIONEN IM BLICK

 

Wir wollen …

 

… die unterschiedlichen generationsspezifischen Angebote der einzelnen Standorte mit Blick auf Synergien und einen ressourcenschonenden Umgang miteinander vernetzen.

 

…, dass das Profil der einzelnen Standorte (Gemeinden und Orte kirchlichen Lebens) deutlich sichtbar ist.

 

… generationsverbindende Angebote unter Einbindung der bereits bestehenden gesellschaftlichen und kirchlichen Institutionen an verschiedenen Orten schaffen und weiter entwickeln.

 

 

 

WIR GESTALTEN KIRCHE ALS RAUM DER BEHEIMATUNG

 

Wir wollen …

 

… in jeder Gemeinde  in Harburg, Neugraben und Wilhelmsburg  ansprechende Räume für Gottesdienste, Begegnungen und unterschiedlichste Aktivitäten vorhalten, die für jeden erreichbar sind.

 

… vertraute Ansprechpartner, die mit einer zuverlässigen Erreichbarkeit vor Ort sind.

 

… Gemeinschaft erfahrbar machen und pflegen

 

 

 

DEN GLAUBEN FEIERN

 

Wir wollen …

 

… als Gemeinden aus der Begegnung mit Jesus Christus in der Eucharistiefeier und in anderen Gottesdiensten leben.

 

… die Liturgie als einen der drei Grundvollzüge neben Martyria und Diakonia ernst nehmen und uns ihr mit der gleichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit widmen.

 

…, dass Gottesdienste Kraftquellen für viele Menschen sind und für das Zusammen­leben der Menschen im Pastoralen Raum wirksam werden.

 

 

 

AUF NEUES HIN WACHSEN

 

Wir wollen …

 

… mit Menschen in Kontakt kommen, die die Nähe zur Kirche nicht haben.

 

… nach neuen Möglichkeiten suchen, Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen.

 

… Möglichkeiten schaffen, den Glauben kennenzulernen, zu vertiefen, zu erneuern.

 

 

 

KIRCHE GEHT AUF MENSCHEN ZU

 

Wir wollen …

 

… in den Stadtteilen sichtbar sein und erkennbar im öffentlichen Leben eine Rolle spielen.

 

… auf Menschen zugehen, besonders auf die, die Hilfe suchen und Zuwendung brauchen.

 

… offen und einladend für alle Menschen sein.

 

Im Laufe der nächsten 1-2 Monate soll daraus und aus den übrigen Arbeitsergebnissen des Gemeinsamen Ausschusses ein erster Entwurf für ein Pastoralkonzept entwickelt werden.

 


 

katholisch

gemeinsam erleben
gemeinsamer leben

Erfahren Sie mehr!

Reden Sie mit!
Bringen Sie sich ein!


Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

– das ist der Pastorale Raum Hamburg Süd.

 

Es sind nicht nur die drei Pfarreien,
es sind auch die sozialen Angebote,
die Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen
der katholischen Kirche im Hamburger Süden.

 Wir haben miteinander etwas vor.

 Wir wollen aufbrechen zu neuen Ufern.

Damit das was wird, müssen wir zusehen,

dass alle, die zu uns gehören,
mit im Boot sind und auch mit anpacken.

Alle Frau und Mann an Bord??

 Dann Leinen los!!!

 

Insgesamt...

  • ...rund 280 Kinder besuchen im Hamburger Süden katholische Kitas
  • ...rund 2400 Kinder und Jugendliche gehen auf katho­lische Schulen
  • ...rund 4500 junge oder erwachsene Men­schen pro­fitieren von katholischer Sozial­arbeit
  • ...rund 23.000 Pa­tienten jährlich werden im Krankenhaus Groß Sand versorgt
  • ...etwa 135 älte­re Menschen leben im Malteser­stift St. Maximilian Kolbe
  • ...knapp 100 ältere Menschen wohnen in der Seniorenwohnanlage St. Vinzenz
  • ...rund 200 Frauen und Männer jährlich kommen in die Har­bur­ger katholische Ehe-, Familien- und Lebens­beratung
  • ...rund 25.000 katholische Christen aus über 80 Nationen leben in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Wozu das Ganze?

 

Seit 1. April 2016 sind wir dabei, uns zu einem neuen Pastoralen Raum zu entwickeln – zu einer neuen, großen Pfarrgemeinde mit 25.000 Gläubigen aus über 80 Nationen. Bis 2020 wollen wir das schaffen.

 

Rund vier- bis fünfmal im Jahr trifft sich dazu der Gemeinsame Ausschuss. Er setzt sich zusammen aus je sechs bis acht Vertretern der drei Pfarr­eien und ein bis zwei Vertretern der Institutionen, insgesamt also aus derzeit 37 Männern und Frauen.

 

Arbeitsgruppen zu besonderen Aufgabenfeldern ergänzen die Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses. Eine zehnköpfige Lenkungsgruppe trifft sich alle zwei bis vier Wochen und ko­ordiniert die Aufgaben.

 

Ein Moderator des Erzbistums Hamburg führt durch die Gremiensitzungen. Offizieller Leiter der Ent­wicklung ist der Pfarrer von Harburg und Wilhelmsburg, Thomas Hoffmann. Als Sekretär kümmert sich Konstantin Zimmer um Kontakte zu Mitwirkenden auf allen Ebenen, um organisatorische Dinge (vor allem um die Vor- und Nachbereitung der Gremien-Sitzungen) und um Öffentlichkeitsarbeit.