Pastoraler Raum Hamburg Süd

Der gemeinsame Raum für katholische Christen in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

Wo stehen wir?

Was wollen wir erreichen?

Wie kann das gelingen?

 

Ein halbes Jahr lang haben wir nach Antworten auf diese Fragen gesucht und dazu fünf Arbeitsgruppen gebildet:

  • Generationen im Blick“  zu den Themen  Kinder, Jugend, Senioren, Familien, Auf sich allein Gestellte
  • Kirche geht auf Menschen zu“ zu den Themen Armut, Caritas, Interkulturalität, Hingehende Seelsorge, Präsenz im Stadtteil
  • Anlaufstelle vor Ort“  zu den Themen  Gemeinschaft / Heimat, Gemeinschafts­pflege
  • Auf Neues hin wachsen“  zu den Themen  Wachstum, Frag-würdig-sein, neue Orte kirch­lichen Lebens schaffen
  • Den Glauben feiern“  zu den Themen  Gottesdienste aller Art, Eucharistie, Spiritualität, Verkündigung

Die Ergebnisse waren zum Teil recht umfangreich, auch wenn jede Arbeitsgruppe den Auftrag hatte, sich auf ein einziges A4-Blatt zu beschränken.

Um die weitere Arbeit zu erleichtern, hat ein kleines Redaktions-Team in der Lenkungsgruppe je drei (bzw. zwei) Ziele aus den AG-Ergebnissen herausgearbeitet:

GENERATIONEN IM BLICK BEHALTEN

Wir wollen …

… die unterschiedlichen generationsspezifischen Angebote der einzelnen Standorte mit Blick auf Synergien und einen  ressourcenschonenden Umgang miteinander vernetzen.

… das Profil der einzelnen Standorte schärfen.

… generationsverbindende Angebote unter Einbindung der bereits bestehenden gesellschaftlichen und kirchlichen Institutionen an verschiedenen Orten schaffen und weiter entwickeln.

 

AUF MENSCHEN ZUGEHEN

Wir wollen …

… in den Stadtteilen sichtbar präsent sein und im Leben der Stadtteile eine Rolle spielen.

… besonders auf Menschen zugehen, die Hilfe suchen und Zuwendung brauchen.

… offen und einladend für alle Menschen sein – unabhängig von ihrer politischen, sexuellen und weltanschaulichen Orientierung, der kulturellen und ethnischen Herkunft bzw. der sozialen Stellung.

 

DEN GLAUBEN FEIERN

Wir wollen …

… als Gemeinde aus der Begegnung mit Jesus Christus in der Eucharistiefeier leben.

… die Liturgie gleichwertig als einen der drei Grundvollzüge neben Martyria und Diakonia ernst nehmen und uns ihr mit der gleichen Sorgfalt und Aufmerksamkeit widmen.

…, dass unsere Gottesdienste Kraftquellen für möglichst viele Menschen sind und für das Zusammen­leben der Menschen im Pastoralen Raum wirksam werden.

 

AUF NEUES HIN WACHSEN

Wir wollen …

… mit Menschen in Kontakt kommen, die die Nähe zur Kirche noch nicht haben.

… nach neuen Möglichkeiten suchen, Menschen mit dem Evangelium in Berührung zu bringen.

… Möglichkeiten schaffen, den Glauben kennenzulernen und zu vertiefen.

 

KIRCHE ALS RAUM DER BEHEIMATUNG GESTALTEN

Wir wollen …

… in jedem Stadtteil Räume für Gottesdienste, Begegnungen und unterschiedlichste Aktivitäten vorhalten, die für jeden erreichbar sind.

… vertraute Ansprechpartner, die mit einer zuverlässigen Erreichbarkeit vor Ort sind.

 

Im September wollen wir über die Ergebnisse der Arbeitsgruppen und die zusammengefassten Zielformulierungen beraten und die weiteren Schritte zur Erstellung eines Pastoralkonzeptes beschließen.

 

 


 

katholisch

gemeinsam erleben
gemeinsamer leben

Erfahren Sie mehr!

Reden Sie mit!
Bringen Sie sich ein!


Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

– das ist der Pastorale Raum Hamburg Süd.

 

Es sind nicht nur die drei Pfarreien,
es sind auch die sozialen Angebote,
die Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen
der katholischen Kirche im Hamburger Süden.

 Wir haben miteinander etwas vor.

 Wir wollen aufbrechen zu neuen Ufern.

Damit das was wird, müssen wir zusehen,

dass alle, die zu uns gehören,
mit im Boot sind und auch mit anpacken.

Alle Frau und Mann an Bord??

 Dann Leinen los!!!

 

Insgesamt...

  • ...rund 280 Kinder besuchen im Hamburger Süden katholische Kitas
  • ...rund 2400 Kinder und Jugendliche gehen auf katho­lische Schulen
  • ...rund 4500 junge oder erwachsene Men­schen pro­fitieren von katholischer Sozial­arbeit
  • ...rund 23.000 Pa­tienten jährlich werden im Krankenhaus Groß Sand versorgt
  • ...etwa 135 älte­re Menschen leben im Malteser­stift St. Maximilian Kolbe
  • ...knapp 100 ältere Menschen wohnen in der Seniorenwohnanlage St. Vinzenz
  • ...rund 200 Frauen und Männer jährlich kommen in die Har­bur­ger katholische Ehe-, Familien- und Lebens­beratung
  • ...rund 25.000 katholische Christen aus über 80 Nationen leben in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Wozu das Ganze?

 

Seit 1. April 2016 sind wir dabei, uns zu einem neuen Pastoralen Raum zu entwickeln – zu einer neuen, großen Pfarrgemeinde mit 25.000 Gläubigen aus über 80 Nationen. Bis 2020 wollen wir das schaffen.

 

Rund vier- bis fünfmal im Jahr trifft sich dazu der Gemeinsame Ausschuss. Er setzt sich zusammen aus je sechs bis acht Vertretern der drei Pfarr­eien und ein bis zwei Vertretern der Institutionen, insgesamt also aus derzeit 37 Männern und Frauen.

 

Arbeitsgruppen zu besonderen Aufgabenfeldern ergänzen die Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses. Eine zehnköpfige Lenkungsgruppe trifft sich alle zwei bis vier Wochen und ko­ordiniert die Aufgaben.

 

Ein Moderator des Erzbistums Hamburg führt durch die Gremiensitzungen. Offizieller Leiter der Ent­wicklung ist der Pfarrer von Harburg und Wilhelmsburg, Thomas Hoffmann. Als Sekretär kümmert sich Konstantin Zimmer um Kontakte zu Mitwirkenden auf allen Ebenen, um organisatorische Dinge (vor allem um die Vor- und Nachbereitung der Gremien-Sitzungen) und um Öffentlichkeitsarbeit.