Pastoraler Raum Hamburg Süd

Der gemeinsame Raum für katholische Christen in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Alle Gottesdienste und sonstige Veranstaltungen bis 30. April 2020 abgesagt

 

Um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen und möglichst wenige Menschen in Gefahr zu bringen, hat das Erzbistum Hamburg bis zum 30. April 2020 alle Gottesdienste und kirchlichen Veranstaltungen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg abgesagt. Für Katholiken ist damit die Pflicht, den Sonntagsgottesdienst zu besuchen, aufgehoben.

Alternativ wird auf die Möglichkeit verwiesen, Gottesdienste per Radio oder Fernsehen zu verfolgen. Auf der Homepage des Erzbistums ist eine Zusammenstellung aller Radio- und Fernsehgottesdienste zu finden, die laufend aktualisiert wird: www.erzbistum-hamburg.de/medien-godi

 

In einem Brief an alle Kirchengemeinden bittet der stellvertretende Generalvikar, Berthold Bonekamp, um das begleitende Gebet für die am Virus Erkrankten. „Grundsätzlich stehen die Kirchen im Erzbistum in gewohnter Weise offen. Darüber hinaus regen wir an, Hausandachten im Kreise von Familie und Freunden zu feiern. Die entsprechenden Texte und Lieder sind im Gotteslob zu finden. Zudem appellieren wir an Ihre Solidarität mit älteren und schwächeren Nachbarn. Bieten Sie Ihre Hilfe an, sofern es Ihnen möglich ist", so Bonekamp.

 

Weitere Informationen: Der Brief im Wortlaut (als PDF)

(Quelle: Erzbistum Hamburg)


der aktuelle Stand der Entwicklung zum Pastoralen Raum:

Wegen der Einschränkungen durch die Corona-Epidemie musste auch die für den 17. März geplante Sitzung des Gemeinsamen Ausschusses abgesagt werden. Wann die Arbeit an der Entwicklung zum Pastoralen Raum fortgesetzt werden kann, ist derzeit nicht absehbar.

 


Pater Jacques Kamba neuer Leiter der Entwicklung

Nach dem Amtsverzicht von Pfarrer Thomas Hoffmann am 28.11.2019 hat Erzbischof Stefan Heße im Dezember den Steyler Missionar Pater Jacques Kamba als Pfarradministrator für die katholischen Pfarreien in Harburg und Wilhelmsburg eingesetzt und auch zum neuen Leiter der Entwicklung des Pastoralen Raumes ernannt.


Katholische Schule Harburg bleibt nur noch als Grundschule erhalten

 

Am 7. September 2019 hat Erzbischof Stefan Heße in Abstimmung mit dem Wirtschaftsrat des Erzbistums Hamburg den Erhalt der beiden katholischen Schulstandorte in Harburg und Barmbek beschlossen. An beiden Standorten bedarf es nun der Anhörung der schulischen Gremien. „Ich freue mich sehr, dass es möglich wird, gemeinsam mit etlichen Großspendern und vielen Hamburgerinnen und Hamburgern die beiden mit einem Moratorium versehenen Standorte zu retten. Dafür danke ich allen, die sich mit ihren Spenden und ihrem großen Engagement für den Erhalt zweier weiterer Schulen im katholischen Schulsystem Hamburgs eingesetzt haben", erklärte Heße. Auch wenn es nicht gelungen sei, den Stadtteilschulbereich der Katholischen Schule Harburg abzusichern, sei allein der Erhalt beider Standorte angesichts der dramatischen Finanzlage des Erzbistums ein großer Erfolg.

 

Nach derzeitigem Stand soll die Katholische Sophienschule in Barmbek komplett als Grundschule neu gebaut werden – mit Turnhalle, Mensa und angeschlossener Kindertagesstätte. Die Grundschule der Katholischen Schule Harburg soll in die Gebäude des auslaufenden Niels-Stensen-Gymnasiums umziehen, die grundschulgerecht umgebaut und ebenfalls durch eine Turnhalle sowie Mensa und Gemeinschaftsflächen erweitert werden sollen.

Für den Erhalt des Stadtteilschulzweiges in Harburg reicht nach den Worten des Erzbischofs das Geld nicht, das durch Großspender und durch die öffentliche Spendenkampagne eingesammelt werden konnte. So wurden in den vergangenen Monaten durch das Erzbistum und durch das Engagement der Lehrer, Eltern und Schüler insgesamt mehr als sieben Millionen Euro eingeworben.

Für die Sophienschule beläuft sich die Spendensumme auf 4,2 Millionen Euro. Substantiell hat sich hier die Familie Franke mit einer Millionenspende engagiert. Die öffentliche Kampagne erbrachte 166.000 Euro. Mit dem Neubau soll 2021 begonnen werden. Für Harburg kamen 2,9 Millionen Euro zusammen. Die öffentliche Spendenkampagne erbrachte hier 129.000 Euro.

„Ich bin dankbar, dass der Wirtschaftsrat meinem Vorschlag zum Erhalt der beiden Standorte gefolgt ist. Zeigt dies doch, welch zentrale Bedeutung ein nachhaltig finanziertes und gut aufgestelltes katholisches Schulsystem für das gesamte Erzbistum hat", unterstrich Heße. Von den ursprünglich 21 Schulen werden jetzt insgesamt 15 Schulstandorte weiterentwickelt. Dazu werden nach den Worten des Erzbischofs in den kommenden Jahren zusätzlich zum Neubau der beiden Grundschulen in Barmbek und Harburg mehr als 100 Millionen Euro in die Erweiterung, den Ausbau und die Sanierung der übrigen 13 Schulen investiert. „Wir haben zugesagt, das katholische Schulsystem in Hamburg nachhaltig zu gestalten und zukunftssicher aufzustellen. Und so ist es gekommen, und nun wird es zügig weitergehen. An mehreren Schulen arbeiten bereits Standortteams, um die Erweiterungsmöglichkeiten und Sanierungsanforderungen konkret zu planen und anzugehen. Mein großer Dank gilt allen, die uns bei dieser schwierigen und oftmals schmerzhaften Konsolidierung unterstützt haben", so Heße.

 

(Quelle: Erzbistum Hamburg)

 


 

katholisch

gemeinsam erleben
gemeinsamer leben

Erfahren Sie mehr!

Reden Sie mit!
Bringen Sie sich ein!


Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

– das ist der Pastorale Raum Hamburg Süd.

 

Es sind nicht nur die drei Pfarreien,
es sind auch die sozialen Angebote,
die Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen
der katholischen Kirche im Hamburger Süden.

 Wir haben miteinander etwas vor.

 Wir wollen aufbrechen zu neuen Ufern.

Damit das was wird, müssen wir zusehen,

dass alle, die zu uns gehören,
mit im Boot sind und auch mit anpacken.

Alle Frau und Mann an Bord??

 Dann Leinen los!!!

 

Insgesamt...

  • ...rund 280 Kinder besuchen im Hamburger Süden katholische Kitas
  • ...rund 2400 Kinder und Jugendliche gingen 2017 auf katho­lische Schulen
  • ...rund 4500 junge oder erwachsene Men­schen pro­fitieren von katholischer Sozial­arbeit
  • ...rund 23.000 Pa­tienten jährlich werden im Krankenhaus Groß Sand versorgt
  • ...etwa 135 älte­re Menschen leben im Malteser­stift St. Maximilian Kolbe
  • ...knapp 100 ältere Menschen wohnen in der Seniorenwohnanlage St. Vinzenz
  • ...rund 200 Frauen und Männer jährlich kommen in die Har­bur­ger katholische Ehe-, Familien- und Lebens­beratung
  • ...rund 24.000 katholische Christen aus über 110 Nationen leben in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Wozu das Ganze?

 

Seit 1. April 2016 sind wir dabei, uns zu einem neuen Pastoralen Raum zu entwickeln – zu einer neuen, großen Pfarrgemeinde mit 25.000 Gläubigen aus über 80 Nationen. Bis 2021 wollen wir das schaffen.

 

Rund vier- bis fünfmal im Jahr trifft sich dazu der Gemeinsame Ausschuss. Er setzt sich zusammen aus je sechs bis acht Vertretern der drei Pfarr­eien und ein bis zwei Vertretern der Institutionen, insgesamt also aus derzeit 37 Männern und Frauen.

 

Arbeitsgruppen zu besonderen Aufgabenfeldern ergänzen die Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses. Eine zehnköpfige Lenkungsgruppe trifft sich alle zwei bis vier Wochen und ko­ordiniert die Aufgaben.

 

Ein Moderator des Erzbistums Hamburg führt durch die Gremiensitzungen. Leiter der Ent­wicklung ist der Pfarradministratorr von Harburg und Wilhelmsburg, Pater Jacques Kamba. Als Sekretär kümmert sich Konstantin Zimmer um Kontakte zu Mitwirkenden auf allen Ebenen, um organisatorische Dinge (vor allem um die Vor- und Nachbereitung der Gremien-Sitzungen) und um Öffentlichkeitsarbeit.