Pastoraler Raum Hamburg Süd

Der gemeinsame Raum für katholische Christen in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Pressemitteilung des Erzbistums Hamburg:

 

Erzbistum und Schulgenossenschaft vereinbaren eine enge Zusammenarbeit zum Erhalt und Ausbau der katholischen Schulen in Hamburg

 

Am 5. Mai 2018 haben sich auf Einladung von Erzbischof Stefan Heße die Vertreterinnen und Vertreter des Erzbistums Hamburg und der Initiative Hamburger Schulgenossenschaft zu einem gemeinsamen Workshop im Ansgarhaus getroffen. Ziel war es, abschließend zu klären, ob und wie das Erzbistum Hamburg ein Angebot der Schulgenossenschaft zum Erhalt der von der Schließung bedrohten katholischen Schulen in der Hansestadt und der Sicherung aller Schulstandorte in Hamburg annehmen will.

 

Unter Mitwirkung von zunächst Vertretern von Schulleitungen, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern, Schülerinnen und Schülern sowie Mitarbeitenden wurden in vertrauensvoller, offener und konstruktiver Atmosphäre die Interessen, Grundlagen, Visionen und Ziele einer gemeinsamen Verantwortung für die katholischen Schulen ausgetauscht. Dabei wurde die gemeinsame Sorge und Verantwortung für die Zukunft der katholischen Schulen in Hamburg deutlich. Grundlage ist das gemeinsame Grundverständnis des kirchlichen Bildungsauftrags. Unter der Zielsetzung eines insgesamt wirtschaftlich konsolidierten Schulwesens bleiben die katholischen Schulen nach Auffassung aller Beteiligter ein wichtiger Bestandteil der pastoralen Räume und somit der katholischen Kirche im Norden.

 

Gemeinsam haben das Erzbistum und die Initiative Hamburger Schulgenossenschaft vereinbart, in einem ersten gemeinsamen Pilot-Projekt die Zusammenarbeit zu vertiefen und konkretisieren. „Wir erproben ein Modell gemeinsamer Verantwortung mit dem Ziel, das größtmögliche katholische Schulwesen in Hamburg anzubieten", so Generalvikar Ansgar Thim. In Arbeitsgruppen und einer Steuerungsgruppe werden in den kommenden Wochen konkrete Schritte beraten. Strategische Entscheidungen bezüglich der katholischen Schulen werden zunächst gemeinsam getroffen. Ein tragfähiges Finanzierungskonzept wird in enger Zusammenarbeit zeitnah erarbeitet. In diesen Prozess werden die Bezugsgruppen der Schulen umfangreich eingebunden. „Das was wir hier planen, gab es bisher noch nicht", so Erzbischof Stefan Heße „Das Ergebnis muss so gut sein, dass andere sagen: Das wollen wir auch." Auch Christian Bernzen von der Initiative der Schulgenossenschaft zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden. „Das Modell ist demokratisch und partizipativ. Das war unser Ziel." Für Mitinitiator Nikolas Hill liegt in dem Ergebnis die Chance für einen Aufbruch in der katholischen Kirche: „Kirche und Zivilgesellschaft übernehmen gemeinsam Verantwortung für ein wichtiges Angebot schulischer Bildung in Hamburg. Das ist sehr gut."

 

 

 

 


Pastoraler Orientierungsrahmen vorgestellt

Am Fest des Heiligen Ansgar (3. Februar) hat Erzbischof Stefan Heße ein kurzes Hirtenwort veröffentlicht und unter dem Leitgedanken: "Herr, erneuere deine Kirche und fange bei mir an!" den Pastoralen Orientierungsrahmen für das Erzbistum Hamburg vorgestellt. Hier die Links...


 

 

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E-Mail an: "post ((ätt)) katholisch-im-hamburger-sueden .de".  
Mitreden können Sie 

mit einer E-Mail an dieselbe Adresse - oder auch mit einem Brief an Ihr Pfarrbüro (z.B. Museumsplatz 4, 21073 Hamburg), Stichwort "Pastoraler Raum"


Jahreskalender 2018

Einen Jahreskalender mit den ersten wichtigen Terminen für den katholischen Hamburger Süden können Sie hier herunterladen. Er ist noch nicht vollständig; weitere Termine (vor allem für die Feste und Feiern im Sommer und Herbst) kommen voraussichtlich im Frühjahr hinzu. Hier finden Sie immer die aktuellste Version.

Download
Das Jahr 2018 im katholischen Hamburger Süden
Erste Termine der Pfarreien von Harburg, Neugraben und Wilhelmsburg (Stand: 4.2.2018)
2018 im hh Sueden.pdf
Adobe Acrobat Dokument 392.7 KB

Wer als Beteiligte(r) gern etwas korrigieren, aktualisieren oder ergänzen möchte, schreibe dazu bitte eine Mail an die bekannte Mailadresse para-hhsued ((ätt)) web.de



Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben

– das ist der Pastorale Raum Hamburg Süd.

 

Es sind nicht nur die drei Pfarreien,
es sind auch die sozialen Angebote,
die Kitas, Schulen und sonstigen Einrichtungen
der katholischen Kirche im Hamburger Süden.

 Wir haben miteinander etwas vor.

 Wir wollen aufbrechen zu neuen Ufern.

Damit das was wird, müssen wir zusehen,

dass alle, die zu uns gehören,
mit im Boot sind und auch mit anpacken.

Alle Frau und Mann an Bord??

 Dann Leinen los!!!

 

Insgesamt...

  • ...rund 280 Kinder besuchen im Hamburger Süden katholische Kitas
  • ...rund 2400 Kinder und Jugendliche gehen auf katho­lische Schulen
  • ...rund 4500 junge oder erwachsene Men­schen pro­fitieren von katholischer Sozial­arbeit
  • ...rund 23.000 Pa­tienten jährlich werden im Krankenhaus Groß Sand versorgt
  • ...etwa 135 älte­re Menschen leben im Malteser­stift St. Maximilian Kolbe
  • ...knapp 100 ältere Menschen wohnen in der Seniorenwohnanlage St. Vinzenz
  • ...rund 200 Frauen und Männer jährlich kommen in die Har­bur­ger katholische Ehe-, Familien- und Lebens­beratung
  • ...rund 25.000 katholische Christen aus über 80 Nationen leben in Harburg, Wilhelmsburg und Neugraben


Wozu das Ganze?

 

Seit 1. April 2016 sind wir dabei, uns zu einem neuen Pastoralen Raum zu entwickeln – zu einer neuen, großen Pfarrgemeinde mit 25.000 Gläubigen aus über 80 Nationen. Bis 2019 wollen wir das schaffen.

 

Rund vier- bis fünfmal im Jahr trifft sich dazu der Gemeinsame Ausschuss. Er setzt sich zusammen aus je sechs bis acht Vertretern der drei Pfarr­eien und ein bis zwei Vertretern der Institutionen, insgesamt also aus derzeit 37 Männern und Frauen.

 

Arbeitsgruppen zu besonderen Aufgabenfeldern ergänzen die Arbeit des Gemeinsamen Ausschusses. Eine zehnköpfige Lenkungsgruppe trifft sich alle zwei bis vier Wochen und ko­ordiniert die Aufgaben.

 

Ein Moderator des Erzbistums Hamburg führt durch die Gremiensitzungen. Offizieller Leiter der Ent­wicklung ist der Pfarrer von Harburg und Wilhelmsburg, Thomas Hoffmann. Als Sekretär kümmert sich Konstantin Zimmer um Kontakte zu Mitwirkenden auf allen Ebenen, um organisatorische Dinge (vor allem um die Vor- und Nachbereitung der Gremien-Sitzungen) und um Öffentlichkeitsarbeit.